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Biologie                                                                                        

Das Meerschweinchen ist ein südamerikanisches tag- bis dämmerungsaktives Nagetier welches in Rudeln in Erdbauen oder Felsspalten lebt. Meerschweinchen sind typische Pflanzenfresser. Ihr Magen-Darmtrakt ist auf die Verwertung von Rohfaser ausgerichtet. Da sie einen sogenannten Stopfmagen besitzen, müssen sie sehr viele kleine Portionen über den ganzen Tag verteilt fressen. In ihrer Heimat stehen ihnen dazu v.a. karge Gräser zur Verfügung. Für uns bedeutet das, sie 2-3 mal täglich mit Frischfutter und Heu zu versorgen. Welches Frischfutter sie dürfen und in welchen Mengen wird in einem extra Kapitel aufgelistet.

Ein ausgewachsenes Meerschweinchen wiegt zwischen 800g und 1.500g.

 

Männliche Meerschweinchen können bereits mit etwa 30 Tagen oder/und einem Gewicht von ca. 300g, die weiblichen Tiere mit 28-35 Tagen geschlechtsreif werden. Daher müssen die Babyböckchen spätestens zu diesem Zeitpunkt von ihrer Mutter getrennt werden.

 

Die Tragzeit beträgt 59-72 Tage. Es werden bis zu 8 Junge, i.d. Regel zwischen 2 und 4 Junge, geboren. Die Jungen werden als Nestflüchter sehend und behaart geboren. Sie fressen bereits in den ersten Tagen selbständig, werden aber trotzdem mehrere Wochen von der Mutter gesäugt.

 

Meerschweinchen werden 6 bis 8 Jahre alt.

 

Sie kommunizieren untereinander mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Lautäußerungen. So kann lautes Pfeifen als Hinweis auf Erregung, tiefe Töne dagegen als Zeichen von Zufriedenheit bewertet werden. Wenn sie sich richtig wohl fühlen vollziehen sie Luftsprünge und drehen sich dabei um die eigene Achse, das sogenannte „popcornen“. 

 


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