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Das bin ich

Ich wurde im November 1968 in Finnentrop im Sauerland geboren und lebe dort auch immer noch. Seit 2007 wohne ich mit meinem Mann und unseren 4 Jungs (Geb. 1994, 1997, 2002 und 2005)  in unserem Eigenheim mit 1,5 ha Wald- und Wiesengrundstück.

Hier haben mein Mann und ich uns einen Traum erfüllt. Mein Mann und unser ältester Sohn sind Jäger, haben 2 Jagdhunde und züchten asiatisches Sika-Wild. Unsere beiden jüngsten Kinder haben in Außenvolieren Eichhörnchen und Sittiche und ich bin von großen Pferden auf 2 Mini-Shetties als natürliche Rasenmäher umgestiegen.

Zur Meerschweinchenzucht kam ich durch ein im Winter verstorbenes Meerschweinchen unserer Kinder. Tiere aus Zooläden kann man im Winter nicht raus setzen. So kam ich an eine liebe Züchterin in meiner Nähe. Als ich bei ihr die Shelties zum ersten Mal sah, war ich hin und weg. So begann ich 2012 zu züchten. 5 Jahre züchtete ich Shelties in Slate blue-Gold-Weiß. Hinzu kamen dann 2013 Glatthaar-Zuchtgruppen, die ich aber zugunsten der Rexe 2017 aufgab. Aus zeitlichen Gründen stellte ich im Sommer 2017 auch die Sheltie-Zucht mit scherem Herzen ein. 

 

 

Offene Worte

 
( Ein Text von Martina Thierau, der mir aus der Seele spricht )
 

 

 
Ich investiere sehr viel Liebe, Fürsorge und oft auch Geld in meine Hobbyzucht.
Man verdient nichts mit diesem Hobby, es geht noch nicht mal null auf null auf.
Da muss nur einmal ein Kaiserschnitt notwendig werden und schon ist man wieder dick im Minus.
Jeder, der züchtet, weiss wie oft ein Besuch beim Tierarzt notwendig sein kann,
auch die beste Haltung schützt leider nicht vor behandlungsbedürftigen gesundheitlichen Problemen der Meerschweinchen. Aber es ist eben eine Leidenschaft, mehr als nur ein Hobby, und man investiert gerne.
Leider ist es aber gelegentlich so, dass jemand denkt, man verschenkt Babys und ist sogar noch froh, wenn man sie loswird. Dem ist nicht so!
 
Ja, meine Meerschweinchen kosten Geld, und zwar je nach Rasse und Geschlecht 20 – 25 Euro.  
Wer diesen geringen Abgabepreis für ein Meerschweinchen nicht aufbringen möchte oder erwartet,
dass er bei einem Züchter die Tiere kostenlos bekommt, der sollte lieber noch einmal überlegen,
ob er überhaupt bereit ist die Verantwortung für ein Tier zu übernehmen.
Es  werden auf alle Fälle  weitere Kosten, wie z.B. ein Käfig oder ein Eigenbau,
die alltäglichen Ausgaben (Heu, Streu, Futter usw.)  sowie evtl. anfallende Tierarztkosten diesen Preis schnell überschreiten. Meine Tiere werden liebevoll und so weit als möglich artgerecht gehalten,
leben in sauberen Gehegen und bekommen das Futter, das sie benötigen.
Im Sommer ist dies relativ einfach, denn der Garten gibt ja allerhand Leckereien her.
Es ist aber zu bedenken, dass Meerschweinchen auch im Winter Frischfutter brauchen und das kann (je nach Anzahl der Tiere) auch schon mal ganz schön ins Geld gehen.
Wer also nicht bereit ist für ein Tier einen Betrag von 20-25 Euro zu zahlen,  der ist dann auch nicht bereit gutes Futter zu kaufen, eine ausreichend großzügige und schöne Haltung zu gewährleisten und bei Krankheit direkt einen Tierarzt aufzusuchen. Besonders hier wird oftmals dann schnell gedacht: "Ach, die Behandlung ist ja teurer als die Anschaffung,
kaufen wir eben ein neues!“
Nach meiner Meinung kommt hier aber auch der alte, abgedroschene Spruch zum Tragen:
“WAS NICHTS KOSTET, IST AUCH NICHTS“.
Wenn man für etwas zahlen muss, schätzt man es eben auch höher ein, so ist der Mensch eben.
 
Natürlich kann man bei so genannten „Vermehrern“ (das Wort Züchter ist hier total fehl am Platze) und in Zoohandlungen auch Meerschweinchen für 5 Euro oder sogar geschenkt bekommen. Dies freut sicher  vor allem die Reptilienhalter. 
Allerdings muss man dann auch eigentlich sofort den Tierarzt aufsuchen,
weil Meerschweinchen aus Massenvermehrungen sehr oft Probleme mit den Zähnen haben (Zahnfehlstellungen, Brückenbildung usw.), die dann behandelt werden müssen.
Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass diese Tiere oft nicht nach Geschlechtern getrennt gehalten werden und deshalb auch die kleinsten Mädels gelegentlich schon tragend verkauft werden,
weil ungeschultes Personal sich nicht mit den Geschlechtsunterschieden auskennt.
Dann bekommt man natürlich sehr viel für sein Geld: 
„ Ein Meerschweinchen für 5 Euro – und viele, viele ungewollte Babys von oft sehr schlechtem Gesundheitszustand, Schnäppchen eben“.
Wenn Sie dies also unterstützen wollen, dann müssen Sie Ihr Tier dort kaufen.
 
Ein seriöser Züchter hingegen ist ein Liebhaber, der immer bereit ist, sie nach Kräften zu unterstützen,
der geduldig alle Fragen beantwortet,
seine Gehege und Haltungsbedingungen gerne vorzeigt und seine Tiere auch alle beim Namen kennt.
Hier bekommen sie wirklich ein Mädel, wenn es ein Mädel sein soll und dieses Mädel ist dann auch garantiert nicht tragend. Hier können sie, sollten einmal Probleme auftreten,
auch später am Abend oder am Wochenende um Hilfe und Beratung anfragen,
denn bei jedem seriösen Hobby-Züchter steht das Wohl der Tiere an allererster Stelle.
 
Wer sich und seine Einstellung in diesem Text wiedererkennt, oder wer sich jetzt "auf's Füßchen getreten fühlt",
der kann mich gerne kontaktieren oder dieses Thema in einem Forum öffentlich diskutieren...wie wär's?
 
 
 
 
Der obenstehende Text unterliegt meinem Copyright,
darf jedoch unter Angabe meiner Person gerne kopiert und verwendet werden, solange der Text unverändert bleibt.
- Martina Thierau -

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